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Naturwein (natural wine)

Naturweine / natural wines von Hareter

unfiltriert -- unverfälscht -- ungeschönt -- unkonventionell

Das Wein nicht einfach nur vergorener Traubensaft ist, ist wohl kein Geheimnis. Das Geleiten der Traube vom Stock in die Flasche ist die heikelste Angelegenheit des Winzers. Man kann auf unterschiedlichste Weise Einfluss auf das nehmen, was zuletzt als Wein dem Weintrinker präsentiert wird.

Hintergrund/Philosophie der Naturweine
Die Naturweine sind eine Fortführung des Bestrebens des Weinguts, die Weine so natürlich wie möglich auszubauen. Der Einfluss des Winzers auf den Prozess Traube zu Wein wurde auf ein Minimum reduziert: ohne Hefe, ohne Schönungsmittel, meist ohne Zugabe von Schwefel, ohne Filtration.
Die Weißweine werden außerdem auf der Maische vergoren (beispielsweise Weißburgunder ca. eine Woche, Chadonnay ca. drei Wochen) und werden so zu sogenannten orange wines.

Weingarten der Naturweine
Die Weingärten, in denen die Trauben für die Naturweine wachsen, sind die ältesten Lagen des Weinguts. Der Boden ist von kargem Schotter und lehmigem Unterboden geprägt.
Der Wuchs der Reben muss balanciert sein, damit die Trauben das mitbringen, was sie in weiterer Folge brauchen. Die Stöcke werden daher extra ausgesucht und dann selektiv - selbstverständlich von Hand - geerntet.

Vinifizierung der Naturweine
Die Trauben vergären auf der Maische, auch die Weißweintrauben; die Maischestandzeit variiert je nach Bedarf des Mostes. Der weitere Verlauf der Vinifikation ist geprägt von Oxidation und Reduktion, das heißt von Lüften und Aufrühren der (Fein)hefe. Das ist nur möglich, wenn man den Wein genau beobachtet um die Entwicklung vorauszuahnen. In dieser Zeit liegt der Wein in einem gebrauchten 500-l-Fass.
Wenn der Wein fertig ist, kommt er unfiltriert in die Flasche. Die Haltbarkeit der Weine ist vergleichbar mit Rotweinen und liegt beispielsweise bei rund 8 Jahren beim Weißburgunder-ohne und bei rund 15 Jahren beim Chardonnay-ohne.

Geschmacksbild der Naturweine
Das Geschmacksbild dieser Weine ist nicht geprägt von Primärfrucht und einfachen Komponenten, sondern es lebt von einer würzigen, klaren und doch etwas wilden Frucht, sehr straffen, langen, feinen Gerbstoffen. Der Wein wirkt kühl und meist schlank und hat einen intensiven mineralischen Nachhall.



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